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Frauen, Männer, Trans*- und intersexuelle Personen dürfen weder im Beruf noch im Alltag benachteiligt werden. Der Diskriminierungsschutz für Trans*- und intersexuelle Personen muss dabei stärker als bisher in den Blick genommen werden. Arbeitgebende sind oft nicht darüber informiert, dass sie Arbeitszeugnisse nach erfolgter Vornamens- und/oder Personenstandsänderung neu ausstellen müssen, wenn der oder die Beschäftigte dies wünscht.

Aber auch andere Themen, wie die sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz und das Thema Entgeltgleichheit, sowie Benachteiligung aufgrund einer bestehenden Schwangerschaft sind immer wieder Gegenstand unserer Beratung.

»Gleiches Recht. Jedes Geschlecht.« Themenjahr 2015

In Deutschland haben alle Menschen die gleichen Rechte – so steht es im Grundgesetz. Von einer tatsächlichen Chancengleichheit der Geschlechter kann allerdings noch keine Rede sein. Ziel von Diskriminierungen sind häufig Frauen. Aber auch trans*- und intergeschlechtliche Personen sowie Männer sind davon betroffen. 2015 ist unser Themenjahr gegen Geschlechterdiskriminierung, in dem wir Vorurteile aufbrechen und Benachteiligungen verhindern wollen.

Quelle:
www.antidiskriminierungsstelle.de

Aktionstag am 16. September zum Themenjahr 2015 

Auch im Themenjahr gegen Geschlechterdiskriminierung veranstaltet die Antidiskriminierungsstelle des Bundes wieder einen Aktionstag. Am 16. September 2015 wollen wir gemeinsam mit Initiativen, Schulen und Unternehmen aus ganz Deutschland mit vielfältigen Aktionen Öffentlichkeit für die Themen Geschlechtervielfalt und Geschlechterdiskriminierung herstellen. Wir arbeiten dabei wieder mit unseren prominenten Botschafterinnen und Botschaftern zusammen. In den vergangenen Jahren wurden zum Aktionstag beispielsweise Schulfeste, Lesungen, Diskussionen oder Konzerte veranstaltet. 

Problem: Sexuelle Belästigung

Grenzen setzen – Umgang mit sexueller Belästigung am Arbeitsplatz war ein Schwerpunkt im Themenjahr 2015, das wir unter dem Motto »Gleiches Recht. Jedes Geschlecht.« veranstalten.

Mehr als die Hälfte aller Beschäftigten in Deutschland hat sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz schon einmal erlebt oder beobachtet – über ihre Rechte sind viele aber nur unzureichend informiert. 81 Prozent wissen nicht, dass Arbeitgeber verpflichtet sind, sie aktiv vor sexueller Belästigung am Arbeitsplatz zu schützen. Und mehr als 70 Prozent kennen zu dem Thema auch keine präsente Ansprechperson in ihrem Betrieb. Das sind die wichtigsten Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage, die die Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) zum Auftakt des Themenjahrs »Gleiches Recht. Jedes Geschlecht.« vorgestellt hat.

Die Ergebnisse der Umfrage können Sie hier lesen:
www.antidiskriminierungsstelle.de 

Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) verbietet ausdrücklich sexuelle Belästigung. Laut AGG handelt es sich dabei um sexuell bestimmtes Verhalten, das die Würde der betroffenen Person verletzt. Konkret verboten sind:

»unerwünschte sexuelle Handlungen« wie bedrängende körperliche Nähe, die ein Kollege oder Kunde zu Ihnen sucht,
»die Aufforderung zu unerwünschten sexuellen Handlungen« wie »Setz dich auf meinen Schoß!«,
»sexuell bestimmte körperliche Berührungen«, dazu zählen (scheinbar zufällige) Berührungen von Brust oder Po oder unerwünschte Nackenmassagen,
»Bemerkungen sexuellen Inhalts« wie zum Beispiel obszöne Witze oder sexuelle Anspielungen,
»unerwünschtes Zeigen und sichtbares Anbringen von pornographischen Darstellungen«, wie pornographische Magazine auf dem Schreibtisch oder Nacktfotos an den Wänden.
 

Publikationen zum Thema

Flyer »Grenzen setzen – Was tun bei sexueller Belästigung am Arbeitsplatz?«
Plakat
»Grenzen setzen – Was tun bei sexueller Belästigung am Arbeitsplatz?«

#gendertrouble

Ein Projekt des Landesfrauenrates Thüringen e.V. Es wird von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) gefördert.