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Ein Viertel aller Anfragen bei der Antidiskriminierungsstelle betreffen erlebte Diskriminierungen aufgrund von Behinderung. Ob im Arbeitsleben oder im Alltag: Behinderung ist oft ein Ausschlusskriterium. 

Themenjahr 2013 »Selbstbestimmt dabei. Immer.«

Im Themenjahr 2013 hat sich die Antidiskrimierungsstelle des Bundes nachdrücklich für einen besseren Rechtsschutz und die gleiche Teilhabe von behinderten und chronisch kranken Menschen eingesetzt. Die Mehrheit der Deutschen ist der Ansicht, dass für behinderte und chronisch kranke Menschen mehr getan werden muss. Gleichzeitig sind diese von einer tatsächlichen Teilhabe an der Gesellschaft in vielen Bereichen immer noch ausgeschlossen.

Etwa ein Viertel aller Anfragen bei der Antidiskriminierungsstelle des Bundes betreffen erlebte Diskriminierungen aufgrund von Behinderung. Da werden Menschen im Café nicht bedient oder bei Beförderungen vom Chef übergangen. Ob in der Schule, im Beruf oder in Kinos, in Restaurants, bei Versicherungs- und Bankgeschäften: Behinderung ist oft ein Ausschlusskriterium – ganz ungeachtet der persönlichen Fähigkeiten und Möglichkeiten jedes Einzelnen. Dabei reichen oft kleine Dinge aus, um die Teilhabe zu verbessern: Etwa der Fahrstuhl in der Schule, die geeignete Software für die blinde Mitarbeiterin oder die Rampe vor dem Kino.

Gemeinsam mit dem Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen haben wir im Themenjahr Beispiele für tatsächliche Inklusion vorgestellt, Menschen über ihre Rechte aufgeklärt und Handlungsmöglichkeiten für die Politik entwickelt, um die Situation von behinderten und chronisch kranken Menschen weiter zu verbessern. Prominente Botschafterinnen und Botschafter haben dem Thema in der Öffentlichkeit ein Gesicht gegeben. Sie haben uns vor allem während der deutschlandweiten Aktionswoche im September unterstützt. Ein wissenschaftlicher Koordinator hat Handlungsempfehlungen erarbeitet, wie Diskriminierungen wegen einer Behinderung und chronischen Krankheit künftig vermieden werden können.

Mit Behinderungen leben viele: Fast jeder vierte Mensch hat eine amtlich anerkannte Schwerbehinderung oder lebt mit einer chronischen Krankheit, die ihn im Alltag seit längerer Zeit erheblich einschränkt. Die Antidiskriminierungsstelle unterstützt bei jeder Diskriminierung wegen einer Behinderung – auch solchen, die nicht amtlich anerkannt sind oder vom Arzt bestätigt wurden. Es geht darum, Menschen mit physischen, psychischen oder geistigen Beeinträchtigungen vor Benachteiligungen zu schützen.

Quelle:
www.antidiskriminierungsstelle.de

#gendertrouble

Ein Projekt des Landesfrauenrates Thüringen e.V. Es wird von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) gefördert.