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Die Geschlechterforschung wird heftig attackiert und als »Genderismus« diskreditiert. Dahinter verbirgt sich ein gefährlicher Antiintellektualismus.

Genderforschung ist nicht wissenschaftlich, denn sie verleugnet die biologischen Fakten: Das behauptet eine lose Allianz aus Rechtskonservativen, fundamentalistischen ChristInnen und auch Liberalgesinnten mit zunehmender Resonanz in den Medien. In Basel-Stadt kam es 2013 seitens der SVP zu ersten parlamentarischen Vorstößen gegen die seit knapp fünfzehn Jahren an der Universität etablierten »Genderstudies«. Wann immer Resultate aus dieser Fachrichtung publiziert werden – wie vor kurzem die NFP-60-Studie zur Gleichstellung der Geschlechter –, stellen rechtskonservative wie auch bürgerliche Medien ihre Wissenschaftlichkeit infrage. Die Ergebnisse seien weder objektiv noch überprüfbar, heißt es.

Von Franziska Schutzbach. Aus: Wochenzeitung Schweiz

#gendertrouble

Ein Projekt des Landesfrauenrates Thüringen e.V. Es wird von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) gefördert.